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Alt 20.04.2020, 17:02
...is mostly "Confuzzled"....
 
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Standard Jagd auf einen Unsichtbaren (1992) (OT: Memoirs of an invisible man)

Nachdem John Carpenter im Rahmen seiner Karriere grundsätzlich mit tendenziell eher "low budget"-Filmen Erfolg hatte und seine "Big Budget"-Filme immer hinter den Erwartungen der Studios blieben (siehe "The Thing", "Big Trouble in Little China") war "Jagd auf einen Unsichtbaren" wieder der Versuch in die obere Gehaltsklasse aufzusteigen.
Wie Mit-Drehbuchautor William "Der Marathon Mann"/"Die Braut des Prinzen"/Goldmann in seinen (eigenen) Memoiren aus dem Filmgeschäft zu berichten wusste ("Which lie did I tell?"/dt: "Wer hat hier gelogen?"), stand die Produktion von Beginn an unter keinem guten Stern, da der Hauptdarsteller sich "charakterliches Verständnis für seine Situation" von den Autoren wünschte.
Blöd, wenn man für eine solche Rolle dann aber einen Comedystar wählt....

Nick Halloway (Chevy "Die Griswolds"/"Fletch - Der Troublemaker" Chase) ist ein typisches "Kind" seiner Zeit: erfolgreicher Tu-nicht-Gut im Business (er besitzt ein Händchen für das was er tut ohne sich wirklich dafür zu kümmern) und hauptsächlich an seinem Vergnügen interessiert.
Wobei ihn dies auch eher langweilt.
Darüber hinaus mit keinem wirklichen Freundes- sondern Bekanntenkreis gesegnet, ist er einer jeder Menschen, die schon zu Lebzeiten eine gewisse Unsichtbarkeit entwickelt haben.
Die er letztendlich zur Gänze erreicht, als er bei einem Vortrag nach einer durchzechten Nacht droht einzuschlafen.
Und sich aus dem Vortragssaal absetzt.
Nur um - unsichtbar - wieder zu erwachen.
Weil in der Zwischenzeit in dem Forschungsgebäude ein Unfall von Statten ging, der das Gebäude halb und ihn - schlafend in einem Nebenraum - gänzlich verschwinden ließ.
Und so das FBI auf ihn aufmerksam werden lässt. Ganz besonders den diesen Einsatz leitenden Agenten David Jenkins (Sam "Jurassic Park" Neill - der hiernach mit John Carpenter zusammen den tollen "Die Mächte des Wahnsinns" drehte - ist schon ein echt schlimmer Finger).
Dieser - als Mann für "schmutzige Aktionen" zuständige "Ausknipser" für die Agency tätige - unangenehme Zeitgenosse erkennt in Nick die Möglichkeit, jemanden (zwangs)rekrutieren zu können, der von nun an die Drecksarbeit übernehmen könnte.
Worauf Nick keine Lust hat - der möchte nur sein Leben zurück.
Und die einzige Chance, dies bewerkstelligen zu können, wäre mit Hilfe von Alice Monroe (Daryl "Staatsanwälte küsst man nicht"/"Kill Bill"/"Blade Runner" Hannah), die er am Tag vor dem Desaster kennengelernt hat......

Klingt das nach einer Komödie für einen Komödienstar? Eben.
Aus diesem Grund floppte der in den USA unsäglich (Einspiel: 14 Millionen bei einem Budget von 40). Konnte aber hierzulande immerhin mehr als 800.000 Besucher erreichen, weil "Warner" als Verleih es hierzulande schaffte, den ähnlich gut zu verkaufen, wie den Jahre zuvor ähnlich in den USA gefloppten "Die Reise ins Ich" von Joe Dante.
Was - auch - daran liegen mag, dass der Status von Chevy Chase hierzulande an der Kinokasse in den Achtziger Jahren quasi auf "Tendenz Null" hinaus lief. Fast jeder Film von ihm war damals eine "direct-to-Video"-Premiere. Auch der mittlerweile zum Kultklassiker gereifte "Griswold"-Einsatz "Schöne Bescherung" - wurde nachdem die ersten beiden "Griswold"-Werken hierzulande schaurig floppten - nur auf Video veröffentlicht.
"Jagd auf einen Unsichtbaren" stellt - bis heute - den größten Filmhit von Chase an der deutschen Kinokasse dar.
Und im Schaffen von John Carpenter - interessanterweise - dessen unbekanntesten.
Denn dessen Handschrift ist hier nirgendwo ersichtlich.
Dafür wissen die von George Lucas`ILM-Company erstellten Effekte auch heute noch problemlos zu überzeugen.
Kann im direkten Vergleich mit dem aktuellen "Unsichtbaren" aus dem Hause Blumhouse mal heran gezogen werden.
Die gestrige Sichtung - via prime - war (immer noch) überzeugend genug.....
__________________
"God gave us our relatives; thank God we can choose our friends." - Ethel Watts Mumford - (quoted in "Mary & Max")
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