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Alt 26.03.2020, 21:02
...is mostly "Confuzzled"....
 
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scholley007 kann stolz auf sich seinscholley007 kann stolz auf sich seinscholley007 kann stolz auf sich seinscholley007 kann stolz auf sich seinscholley007 kann stolz auf sich seinscholley007 kann stolz auf sich seinscholley007 kann stolz auf sich seinscholley007 kann stolz auf sich seinscholley007 kann stolz auf sich seinscholley007 kann stolz auf sich seinscholley007 kann stolz auf sich sein
Standard Mein böser Freund Fred (1991) (OT: Drop Dead Fred)

Der niederländische Regisseur Ate de Jong hatte - nach anfänglicher Karriere im Heimatland - ab Ende der Achtziger einen überschaubaren Lauf in den USA, während dem er eine Episode von "Miami Vice" und den in Genrekreisen (und vor kurzem via Mediabook "wiederbelebten") geschätzten "Highway to hell" inszenierte.
Und den hier..... Bevor er wieder in die Heimat zurückkehrte - und auch in Deutschland als auch in England als "gun for hire" tätig war.
"Mein böser Freund Fred" drüfte wohl zum populärtsten Streifen seiner Vita zählen.
Ein wirklicher Hit war der im Kino damals nicht. Aber auf Video sorgte der - auch hierzulande - für einiges an Gelächter in den heimischen Wohnzimmern.....

Elizabeth "Lizzie" Cronin (Phoebe "Gremlins"/"Die grellen Lichter der Großstadt"/"Ich liebe dich zu Tode" Cates) hat einen jener Tage, die man nur als "rabenschwarz" bezeichnen kann: zuerst eröffnet ihr ihr "Traumprinz" Charles (Tim "Animal House - Ich glaub, mich tritt ein Pferd"/"Fletch - Der Troublemaker"/TV-"West Wing"/"Manchmal kommen sie wieder" Matheson), dass sie besser ohne ihn dran ist, weil er eine Andere (Bridget Fonda in einem Kurzauftritt) liebt. Während sie sich Rat bei ihrer besten Freundin in der Mittagspause holt, werden ihr auch noch das Auto und die Handtasche gestohlen.
Und da sie daraufhin zu spät zu ihrer Arbeit als Gerichtsstenographin kommt - und somit den Betrieb aufhält - ist sie ihren Job auch noch los.
Dass ihr in ihrer Verzweiflung nur noch eine Möglichkeit bleibt - nämlich zu ihrer überprotektiven (und stets nach gesellschaftlicher Akzeptanz frei nach dem Motto "was sollen nur die anderen denken" agierenden) Mutter (Marsha Mason - zwischen 1974 und 1981 immerhin viermal für den Oscar nominiert) zurückzuziehen - erscheint ihr da noch das kleinste Übel.
Von dieser auch gleich noch mit guten Ratschlägen frei nach dem Motto "ich hab es dir immer schon gesagt - Du bist stets an allem Schuld" versorgt, fällt die erschöpfte Lizzie in ihr altes Kinderbett.
Um wenig später zu erwachen, weil sie etwas vernimmt.
Das Geräusch führt sie zu ihrem Wandschrank, in dem sie ein altes mit Klebeband umwickeltes Spielzeug - einen sogenannten "Jack in the box" - findet. Und das Klebeband entfernt.
Was zur Folge hat, dass sich da jemand draus befreien kann, der dort jahrzehntelang eingesperrt wurde: Lizzies alter eingebildeter Freund - "Drop Dead Fred" (oder auf deutsch: der "böse Freund Fred").
Ein stets zu jeder Form von Schabernack bereiter Derwisch mit Fähigkeiten Lizzie jederzeit Ärger zu bereiten - nicht ohne dass sie vorher eine Menge Spaß hatte.
Konfrontiert mit der erwachsenen Lizzie, hat Fred (der britische Comidian Rik Mayall, der mittels der TV-Shows "The young ones" und "Bottom" den "Stand UP"-Act populär machte) natürlich nichts eiligeres zu tun, als seiner alten Freundin bei zustehen, damit die ihren Charles wieder bekommt. Allerdings auf seine - ganz eigene - Art...... Chaos rules!

Als beste Freundin Lizzies finden sich im Cast noch "Prinzessin Leia" Carrie Fisher (mit sehr viel Vergnügen am Unsinn) sowie als altern Kinderfreund Lizzies Ron "Sleepers"/"Das Haus aus Sand und Nebel" Eldard.
Diese alte "New Line"-Produktion - die im Finale leicht surreale Parallelen zu ihrer Erfolgsfranchise "Nightmare on Elm Street" zieht - ist alles: nur nicht subtil.
Hier regiert über weite Strecken der Quatsch as Quatsch can.
Und gefällt sich dabei - vielleicht den einen oder anderen Moment - zuviel.
Trotzdem bleibt unterm Strich immer noch ein angenehmes "Haben" übrig.
Besonders ragt die Sequenz heraus, wenn Lizzie von ihrer Mutter zu einem Psychater geschleppt wird und Fred dort im Wartezimmer bei all den anwesenden "Gestörten" seine nur für ihn sichtbaren eingebildeten Freunde trifft. Die wiederum allesamt jeder für sich nur von dem jeweils Betroffenen gesehen werden.
Was das Szenario für Außenstehende gleich doppelt bizarr wirken lässt.
Subtil ist wahrlich anders - aber das gilt für de Jongs "Highway to hell" ebenso.
An den ich mich nach all den Jahrzehnten nun so gar nicht mehr erinnern kann.
Was - vielleicht - gar nicht SO schlecht ist.
Appetit darauf, das Erlebnis zu wiederholen hätt ich hiernach problemlos.
Schaun mer einfach mal.......
__________________
"God gave us our relatives; thank God we can choose our friends." - Ethel Watts Mumford - (quoted in "Mary & Max")

Geändert von scholley007 (26.03.2020 um 21:07 Uhr)
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