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Alt 25.03.2020, 17:41
...is mostly "Confuzzled"....
 
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scholley007 kann stolz auf sich seinscholley007 kann stolz auf sich seinscholley007 kann stolz auf sich seinscholley007 kann stolz auf sich seinscholley007 kann stolz auf sich seinscholley007 kann stolz auf sich seinscholley007 kann stolz auf sich seinscholley007 kann stolz auf sich seinscholley007 kann stolz auf sich seinscholley007 kann stolz auf sich seinscholley007 kann stolz auf sich sein
Standard Jack allein im Serienwahn (1991) (OT: Delirious)

...oder auch - mittels TV-Ausstrahlung hierzulande durch den wahrlich "einfallsreichen" Titel "Des Wahnsinns fette Beute" - bekannt...
Wie dem auch sei - John Candy war in den Achtzigern wohl der populärste "Dicke" des Comedygeschäfts in den USA. Hierzulande klappte es nie so richtig mit der Akzeptanz seitens des breiten Publikums - bis auf "Cool Runnings". Aber der war ein Hit aufgrund seines Sujets UND seiner Figuren. Und der - inzwischen - (gottseidank) legendäre "Ein Ticket für Zwei" (mit Candy und Steve Martin - den inzwischen hierzulande auch kaum einer mehr kennt/zu kennen scheint), der bei seinem deutschen Kinolauf kaum mehr als 100.000 Besucher zusammensammeln konnte.
Kein Wunder, dass "Delirious" nach mäßigem Abschneiden am US-Boxoffice in Deutschlang gleich "straight-to-Video" ging.
Und dort - wenn auch kein großes, so doch ein solides und langlebiges Geschäft wurde....

Jack Gable (John Candy) ist der Hauptautor einer langlebigen Soapopera - und seit einiger Zeit in die (ihn brav ignorierende) Hauptdarstellerin Laura Claybourne (Emma "Denver Clan"/"Die Colbys" Samms) verschossen. Die sowohl in der Soap als auch im wahren Leben mit ihrem Hauptdarsteller Dennis (David "Sledge Hammer" Rasche) verbandelt ist. Da ist die "On/Off-Beziehung" quasi Standart.
Just als Laura gerade an einer 5-minütigen Trennung von ihrem Lover "leidet" sieht Jack seine Chance gekommen: und lädt die "Leidende" zu einem Wochenendtrip ein.
Doch noch bevor er die Koffer in den Wagen geladen hat, treffen ihn die Erkenntnis, dass die beiden Turteltäubchen sich schon wieder versöhnen UND der Deckel des Kofferraumes gleichzeitig.
Und ehe sich Jack versieht, kommt er im Krankenhaus wieder zu sich.
Dem Krankenhaus der Kleinstadt der Soap Opera, die er geschaffen hat.
Mit all jenen Bekloppten bevölkert, denen er dramaturgische Steigbügel und passende Dialoge schreib.
Da es für ihn kein Entkommen aus eben diesem Zustand gibt, fügt er sich - ähnlich wie zwei Jahre später Bill Murray mit seiner Situation des "täglich grüßenden Murmeltieres".
Und nimmt - nach anfänglicher geistiger Ladehemmung - die dramaturgischen Wendungen in die Hand. Zu was ist man schließlich Autor.
Und so, wie er sich erlaubt, seiner biestigen Traumfrau - hier jetzt natürlich als filmisches Alter Ego namens "Rachel Hedison" unterwegs - näher zu kommen, so trifft ihn die Erkenntnis, dass eine andere weibliche Nebenfigur (gegeben von Mariel "Manhattan"/"Superman IV"/"Star 80" Hemingway), die er kurz vor seinem Eintritt in diese andere und doch vertraute Welt erschuf, ihm vielleicht viel viel sympathischer ist....

Ist nun kein wirklicher Brüller - aber insgesamt ein kurzweiliger Zeitvertreib. Für diejenigen, die eine gepflegte Endachziger-/Frühneunziger Komödieninszenierung ohne großes Brimborium goutieren können.
Candy gibt den sympathischen und leicht schüchternen Chaoten, der im Verlauf der "Handlung" anfängt über sich hinaus zu wachsen.
Inszeniert von Tom Mankiewicz - der für mehrere Drehbücher von "James Bond"-Filmen zuständig war (Diamantenfieber/Leben und Sterben lassen/Der Mann mit dem Goldenen Colt) und Filme wie "Dragnet - Schlappe Bullen beißen nicht" (mit Tom Hanks und Dan Aykroyd) und mehrere Episoden der legendären TV-Serie "Hart aber herzlich" inszenierte.
Also durchaus etwas gediegen. Wer von Zeit zu Zeit Appetit auf diese Art von hemdsärmelig solider Humorkost hat, kann bei dem hier unbesorgt einchecken.
Der ist noch ein paar Hundert Meilen vom Humorempfinden des neuen Jahrtausends entfernt.
Kann man somit so oder so sehen....
__________________
"God gave us our relatives; thank God we can choose our friends." - Ethel Watts Mumford - (quoted in "Mary & Max")
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