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Alt 28.11.2019, 11:20
...is mostly "Confuzzled"....
 
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scholley007 kann stolz auf sich seinscholley007 kann stolz auf sich seinscholley007 kann stolz auf sich seinscholley007 kann stolz auf sich seinscholley007 kann stolz auf sich seinscholley007 kann stolz auf sich seinscholley007 kann stolz auf sich seinscholley007 kann stolz auf sich seinscholley007 kann stolz auf sich seinscholley007 kann stolz auf sich seinscholley007 kann stolz auf sich sein
Standard Auf kurze Distanz (1986) (OT: At close range)

Bevor Regisseur James Foley sich mit - auch heute noch durchaus angesehenen Ensemblefilmen wie "Glengarry Glen Ross" oder klei-nen feinen Thrillern in den späten Achtzigern und den Neunzigern (After dark my sweet/Die Kammer) einen respektablen Ruf erarbeitete, bevor er nun heute hauptsächlich im TV tätig ist (und sowas wie die Sequels zu "50 Shades of Grey" als Paycheck-Ware anzunehmen bereit war), galt er als Haus-und-Hof-Regisseur von Madonna. Und ihren Musikvideos, sowie ihrem Kinofilm "Who´s that girl".
Kein Wunder also, dass sie hierzu den - immer noch tollen - Song "Live to tell" beisteuerte.
Was auch noch daran liegen mag, dass sie damals mit Hauptdarsteller Sean Penn privat verbandelt war.....

1978 in einem kleinen Nest in Penn(nomen est omen! sylvania: der zum ärmlichen Teil der Bevölkerung (also nach heutiger Definiton "white trash") gehörende Brad Whitewood Jr. (Sean Penn) ist - zusammen mit seinem Stiefbruder Tommy (Penns Bruder in real life Christopher Penn) von seiner Mutter und seiner Großmutter aufgezogen worden.
Doch als er nun "flügge" wird, fühlt er sich zu seinem Vater Brad Sr. (der großartige Christopher Walken in einer seiner - für meinen bescheidenen Geschmack - Karrierebestleistungen) hingezogen. Der sich als eine Art "König von Pennsylania gibt, umgeben von seinem persönlichen Hofstaat, jüngere "Königin" inklusive.
Dieser Westentaschenmafiosi schafft es binnen kurzem, den von ihm fasziniert seienden Jungmann ohne ernsthaftes Ziel "auf Kurs" zu bringen - im Rahmen der kriminellen Machenschaften, die Sr. mit seiner Gang in eben diesem Bezirk so am Start hat. Da man sich in einer ländlichen Farmergegend befindet, sind Treckerdiebstähle im großen Ziel das einträglichste Geschäft.
Das soll nicht heißen, dass ein Bruch hier und da nicht ebenso gele-gen kommt.
Dass Brad Jr. binnen kurzem auch seinen Bekanntenkreis inklusive leicht zu beeindruckendem Stiefbruderherz in diesen Dunstkreis einführt, verwundert nun nicht.
Doch als Brad Jr. sich in die burschikose und mit Rückgrat versehene Farmerstochter Terry (Mary Stuart Masterson - mein erklärter Lieb-ling aus "Ist sie nicht wunderbar", "Grüne Tomaten" und "Das Rosenbett") verliebt, sieht sich der Gönner-Gockel-Dad Sr. mit seiner selbsterklärten Unantastbarkeit (nach dem Motto: "Du sollst keine anderen Götter haben neben mir") "genötigt" eine Demonstration seines narzisstischen Egos zu präsentieren.....

Basierend auf einer wahren Geschichte.
Unter entsprechenden dramaturgischen Abänderungen der Ereignisse.
Einst nominiert in der Sparte "Best Casting for Feature Film, Drama" der "Casting Society of America, USA" für den gesamten Cast.
Und da finden sich in weiteren Neben- wie auch Kleinstrollen noch Gesichter wie Crispin Glover (Zurück in die Zukunft/The Doors/Willard), Kiefer Sutherland (in wahrlich blutjung), David
"Sneakers - Die Lautlosen"/"Dolores" Strathairn, Stephen "Fright Night" Geoffreys, R.D. "Waterworld"/"Im Vorhof der Hölle"/"Last Man Standing" Call und Tracy "Repoman"/"Batman"/"Conan der Zerstörer" Walter.
Madonnas Track liegt als Maintheme immer über den Bildern und webt so schon den Hauch der "Things to come" hinein.
Ruhig, sanft und gnadenlos nehmen die Dinge hier ihren Lauf.
Wer was für die TV-Serie "Justified" übrig hat und den hier - so wie ich - all die Jahre links liegen ließ (so wie es ein Großteil des Publi-kums tat, der Film floppte hüben wie drüben seinerzeit kollossal), sollte dem definitiv eine Chance einräumen.
Selten hat Christopher Walken soviel an faszinierend-charismatischer Aura des Bösen besessen, wie hier. Ohne dabei jemals einen Tick zu weit zu gehen.
Dem Film und seiner Inszenierung kann man - durchaus - vorwerfen, Richtung Videoclip-Optik (Kamera: Juan Ruiz Anchia, der in späteren Jahen unter anderem sowas wie "Darkness Falls", "Spartan", "Bunraku" optisch verbesserte) zu schielen.
Das machte ihn keinen Deut schlechter.
Einzig die zeitliche Verortung - 1978 - kommt nicht wirklich hin: dafür sind die Haarschnitte der Figuren einfach ZU sehr Achtziger Jahre....

Wie ich den all die Jahre so sehr "links liegen" lassen konnte, verwundert mich doch schon ein gewaltiges Stück...
__________________
"God gave us our relatives; thank God we can choose our friends." - Ethel Watts Mumford - (quoted in "Mary & Max")
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