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Alt 15.08.2016, 12:09
...is mostly "Confuzzled"....
 
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scholley007 kann stolz auf sich seinscholley007 kann stolz auf sich seinscholley007 kann stolz auf sich seinscholley007 kann stolz auf sich seinscholley007 kann stolz auf sich seinscholley007 kann stolz auf sich seinscholley007 kann stolz auf sich seinscholley007 kann stolz auf sich seinscholley007 kann stolz auf sich seinscholley007 kann stolz auf sich seinscholley007 kann stolz auf sich sein
Standard King Kong lebt (1986) (King Kong lives)

Da ja "Kong - Skull Island" seinen Schatten vorauswirft (und - meine Fresse - sieht der groß aus), wurde es Zeit, das - lang vergessene - Sequel zum 1976er Remake mal zu sichten, das auch wieder vom legendären Produzenten Dino de Laurentiis und Regisseur John Guillermin erschaffen wurde...

10 Jahre nach dem Absturz vom World Trade Center liegt King Kong auch weiterhin im Koma (ein Schicksal, das er mit Michael "Halloween" Myers teilt, der zwei Jahre später "wieder erwachen" sollte). Eine nötige Herz-OP (!) des Äffchens scheiterte bislang an dem fehlenden Spenderblut, das Frau Doktor Amy Franklin (Linda Hamilton - hier ähnlich unterfordert unterwegs wie in "Kinder des Zorns - Children of the corn") benötigt um den Eingriff erfolgreich vorzunehmen. Wie gut, dass sich in der Stunde der höchsten Not auf Borneo eine weibliche Affendame findet, die der Weltenbummler und Westentaschen-Indiana-Jones Hank Mitchell (Brian Kerwin - fristete hiernach eine Karriere hauptsächlich in TV-Produktionen) gekonnt einsackt und nach "zähen Verhandlungen" mittels Militärmaschine einfliegen lässt. So kann Amy Kong ein neues künstliches Herz (von der Größe eines halben Trabbis) einpflanzen.
Doch kaum ist unser Affenkönig aus der Narkose erwacht, wittert er Morgenluft - und die in der Nähe eingeknastete Affendame. So macht er sich auf die Socken, haut das Mädel raus und gemeinsam setzt man sich in bergiges Waldgebiet ab. In dem das Militär unter Führung des ewig mies gelaunten Lt.Col Nevitt (John "Midnight Run"/"Beverly Hills Cop I + II" Ashton - der mit seinem Outfit Pate für die Figur des Komödianten "Ausbilder Schmidt" gestanden haben muss!) dann auf die Jagd gehen kann. Sehr zum Missfallen von Amy und Hank, die ob der Sorge um die Äffchen parallel ebenfalls ihren Honeymoon erleben dürfen. Als man die Affenlady betäubt und einkassiert, macht Kong - bedrängt von den Jungs im Militärlook - eine Arschbombe in den Fluss in einem tiefen Canyon. Und bleibt erst einmal ein Weilchen verschollen - während er in einer Sumpflandschaft tieftraurig einer Alligatordiät fröhnt. Doch so 25 Minuten vor Schluss, wird er gewahr, dass es das doch nicht gewesen sein kann - so darf der Schodaun nicht fehlen. Die Macher aller Godzilla-Filme sollten "King Kong lives" ob eben dieser Modellzerstörungsorgie tief in ihre asiatischen Herzen geschlossen haben.....

Mit einer guten Rolle Rückwärts lässt die - exakt 10 Jahre nach dem mit viel Tam Tam gelaufenen exorbitant teurem Remake - Fortsetzung für kleines Geld (das 10 Millionen Dollar Budget generiert ähnlich viel Spaß wie der im selben Jahr an den Start gegangene "Invasion USA" mit Chuck Norris) Monsterfanherzen höher schlagen. Garniert mit SFX - seien es Modelle oder Rückpros, die die Interaktion zwischen Mensch und Aff auch nochmal 20 Jahre zurück setzen. Und ob eben diesen Umstandes unendliche Heiterkeit beim Betrachter erzeugen. Da braucht man - als Trash-Connaisseur - wahrlich keine Alkoholzufuhr, das schafft der Film ob seiner aufrichtigen Nüchternheit problemlos auch so. Und wenn sich Kong - Achtung! Kleiner Spoiler! - blöde Hillbilliy-Jäger ob ihrer Quälerei seiner gemarterten Person letztendlich schnappt und verkostet, sollte die Heiterkeit aufm Wohnzimmersofa beim Betrachter ins Unermessliche steigen.
Herrlicher gigantischer Unfug - hiernach mögen weiterhin "Sharknados" auf die Massen losgelassen werden... den Unterhaltungswert von diesem "TOHO für Connaisseure" werden die niemals erreichen.
Hat sich die Eingemeindung in meine persönliche "Top Trash 5" wahrlich verdient.....
__________________
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