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Alt 09.06.2016, 09:38
...is mostly "Confuzzled"....
 
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Standard Der Affe im Menschen (1988) (Monkey shines - An experiment in fear)

George A. Romero (quasi der Übervater des "Zombie"-Genres) gehört zu dem erlauchten Kreis der Filmemacher, der - wenn er nicht schustermäßig bei seinen Leisten blieb (wie George Lucas oder Woody Allen) - eher auf der Flop-Seite des BO´s geparkt war. Dieser Streifen aus der legendären Produktionsschmiede "Orion" gehört einspieltechnisch eindeutig zur "hat sich nicht rentiert"-Abteilung.
Und - aus den auffindbaren Rezensionen, die sich bei "RT" so finden lassen und sich tendenziell doch in die "Hate it or love it"-Seite einordnen lassen (Wert: 52 % positiv) findet sich auch ein schönes Beispiel, wie Kritiker drauf sein können, wenn "die Muse" sie küsst: "A befuddled Story about a man constrained from the neck down told by a director contrained from the neck up." Fies - aber dennoch irgendwie schön..... Wie auch immer:

Nachdem ihn ein Unfall vom Hals abwärts gelähmt hat, ist Allen Mann (kann auch als "A man" gelesen werden: Jason Beghe - wieder so ein Kandidat, der seit diesem Film nur im TV beschäftigt ist. Immerhin ragt da eine Kleinigkeit aus seiner Vita: in vier (!) TV-Serien - "Chicago Fire"/"Chicago P.D."/"Chicago Med" und "Law & Order: New York" verkörpert er einen und denselben Charakter - "Hank Voight". Ein derartiger Crossover ist mir anderswo noch nie unter gekommen) nicht nur bewegungsunfähig, sondern auch seine Freundin los.
Die hat sich ausrechnet Allans behandelnder Arzt (Stanley Tucci in einer seiner allerersten Rollen) geangelt.
Allens bester Freund - der doch etwas manische Wissenschaftler Geoffrey Fisher (John "Leben und Sterben in L.A." Pankow) - sorgt dafür, dass dieser etwas mehr Lebensqualität erhält: mittels eines Kapuzineräffchens namens Ella.
Die von der darauf spezialisierten Melanie (Kate McNeil) darauf abgerichtet wird, einem Tetraplegiker wie ihm sowohl Hand wie auch Fuß zu sein.
Was dem nicht nur im Rollstuhl sondern im Gefängnis "Zuhause" sitzenden Allen - eingekeilt zwischen einer Around-the-clock-Hilfe, deren Ausbildung offensichtlich in der Steinzeit stattgefunden haben muß und der mit Affenliebe bezüglich Fürsorge gesegneten Frau Mama - eine wahre Freude ist.
Anfänglich.
Denn Geoffrey - der an der Universität Experimente mit Kapuzineraffen durchführt - hat leider unterschlagen, eine wichtige Kleinigkeit zu erwähnen.
Weshalb das Äffchen zu einer wirklichen Bedrohung heranwächst - für jeden....

Von der - in den Achtzigern noch in den Kinderschuhen steckenden Ausbildung von Tieren als Helfern für körperlich (oder auch seelisch) Gebrochene - Ausgangsprämisse, erlaubt sich George A. Romero mal NICHT zu splattern (wie das seine Anhängerschaft so von ihm wünscht). Was den Film entsprechend zahm wirken lässt - trotz Gewaltausbrüchen. Dafür generiert der Streifen einen gut halbstündigen Showdown der durchaus eine gelungene Spannungskurve sein Eigen nennen kann. Dafür schlendert der in der ersten Hälfte ein wenig zu entspannt herum (die Lauflänge von 108 Minuten könnte problemlos 10 - 15 Minuten kürzer sein).
Auch hilft es, einen "Sense of Belief" mitzubringen - ähnlich wie bei einem Genrestreifen wie "Ruinen".
Denn sonst wird das mit der Akzeptanz des "Bösen" hier drin doch ein paar Probleme aufwerfen: "Hö Hö.... das kleine Äffchen... ja, ne, is klar.... Hö Hö..."
Wobei das Äffchen problemlos eine Oscarnominierung verdient hätte.....
Werde dem zeitlich damals ähnlich losgelassenen "Link der Butler" wohl auch mal wieder nach all der Zeit meine Aufwartung machen müssen....
__________________
"God gave us our relatives; thank God we can choose our friends." - Ethel Watts Mumford - (quoted in "Mary & Max")
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