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Alt 07.10.2011, 13:49
...is mostly "Confuzzled"....
 
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scholley007 kann stolz auf sich seinscholley007 kann stolz auf sich seinscholley007 kann stolz auf sich seinscholley007 kann stolz auf sich seinscholley007 kann stolz auf sich seinscholley007 kann stolz auf sich seinscholley007 kann stolz auf sich seinscholley007 kann stolz auf sich seinscholley007 kann stolz auf sich seinscholley007 kann stolz auf sich seinscholley007 kann stolz auf sich sein
Standard Fletch - Der Troublemaker (1985) (Fletch)

Manche schaffen es nie. Zum Star. Zumindest anderswo. Eine schmerzliche Erkenntnis für Chevy Chase, der - neben Dan Aykroyd und John Belushi - zur ersten Garde der Comdians gehörte, die Ende der Siebziger mit "Saturday Night Live" quasi im Comedyolymp der USA regierten.
Aus der Masse an Kinofilmen ist einzig und allein der dritte "Griswalds"-Film (und auch nur über die Wiederholungsschleife im hiesigen Weihnachts-TV) "Schöne Bescherung" hierzulande wirklich was geworden. Andere Kamellen wie "Drei Amigos" oder "Spione wie wir" wurden eher gar nicht oder nur ansatzweise am hiesigen Boxoffice wahr genommen.
Der Versuch Chase als locker-witzigen Undercover Reporter mit Verkleidungstick (und den unzweifelhaft bescheuertsten Namen, die man sich dazu denken kann) basierend auf den Romanen von Gregory McDonald die in den Siebzigern beide mit dem "Edgar" ausgezeichnet wurden, dem Mainstreampublikum schmackhaft zu machen, war zumindest in den Staaten ein akzeptabler Erfolg, der ein Sequel nach sich zog. Bei uns ging das "Direct-to-Video" - machte aber zumindest hier einen entsprechend gesunden Schnitt....

Irwin "Fletch" Fletcher staunt nicht schlecht - da versucht er seit Tagen "undercover" dahinter zu kommen, wie das am Strand von L.A. grassierende Dope zum Lieferanten kommt, da spricht ihn der Geschäftsmann Stanwyk (Tim "Animal House"/"Manchmal kommen sie wieder" Matheson) an: der will, dass Fletch ihn ermordet, damit die hinterbliebene Ehefrau in den Genuß der Lebensversicherung kommt.
Während Fletch sich den wiederholten Hausbesuchen seitens des Anwalts seiner Ex-Frau ausgesetzt sieht (auch im zweiten Film ein wiederkehrendes Storybauteil) und sein Chef in der Redaktion ihm Druck wegen des Abgabetermins für die "Stranddrogen-Enthüllungs-Story" im Nacken sitzt, stellt sich dem findigen Reporter die Frage, was zum Teufel Stanwyk als Ehemann einer reichen Millionenerbin so den lieben langen Tag tut: denn der vermeintlich Todkranke hat ziemlich seltsame Termine....

Gehoben bis blasiert und von sich selbst irre eingenommen - frei nach dem Motto "Ich bin Chevy Chase - und Ihr seid es nicht!" (Sein Credo als Nachrichtensprecher in einem immer wiederkehrenden Segment von "Saturday Night Live") spaziert selbiger als Fletch durch jede gefärliche Situation und ... lächelt sie mit einem blöden Spruch weg. Die Baddies sind nähmlich noch blasierter als er und gewinnen dadurch ungemein an Fallhöhe.
Auf der Tonspur dudelt der zu der Zeit höchst angesagte Harold Faltermeyer (und sein "Fletch"-Theme ist - nach all der Zeit - immer noch das zweitbeste Synthestück, das ihm aus der Tastatur gefallen ist; nach "Axel F." versteht sich! Auch wenn in manchen Sequenzen gar keine Mucke von Vorteil gewesen wär).
Als Bürokollegin wuselt Geena Davis mehrfach durchs Bild, Joe Don Baker (mehrfach in "James Bond" unterwegs und der filmische Vorläufer zu The Rock in den "Walking Tall"-Streifen der Siebziger) gibt einen bärbeissigen Polizeichef und George Wendt ("Cheers") braucht in seiner Rolle als Dopeverticker seinen Hintern nicht ein einziges Mal aus dem Klappstuhl zu hieven.
Das ganze hat von der lässig-uninspiriert-soliden Inszenierung was von den ganzen achtziger Jahre TV-Serien a la "Trio mit vier Fäusten", "Hart aber herzlich" oder "Nero Wolfe". Beschert einem einen akzeptablen Fernsehabend.....
Fortsetzung folgt...
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