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Alt 20.11.2013, 14:11
Benutzerbild von S.W.A.M.
Irgendwas mit Raumschiffen
 
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S.W.A.M. kann stolz auf sich seinS.W.A.M. kann stolz auf sich seinS.W.A.M. kann stolz auf sich seinS.W.A.M. kann stolz auf sich seinS.W.A.M. kann stolz auf sich seinS.W.A.M. kann stolz auf sich seinS.W.A.M. kann stolz auf sich seinS.W.A.M. kann stolz auf sich seinS.W.A.M. kann stolz auf sich seinS.W.A.M. kann stolz auf sich seinS.W.A.M. kann stolz auf sich sein
Standard Der letzte Tycoon (1976 / Elia Kazan)

Der stand schon ewig auf meiner Liste des Sehenwollens und eines Tages flatterte mir die DVD in den Briefschlitz...

Mehrere namhafte Regisseure wie Mike Nichols und Peter Bogdanovich waren im Rennen um den Regieposten bei der Verfilmung des letzten unvollendeten Romans von Autor F. Scott Fitzgerald. Elia Kazan ("Die Faust im Nacken") erhielt letzten Endes den Posten und es wurde sein letzter Film.
Die Besetzung ist ein Traum: Robert DeNiro, Robert Mitchum, Anjelica Huston, Jack Nicholson, Tony Curtis, Jeanne Moreau, Theresa Russell, Donald Pleasance und Ray Milland ("Bei Anruf Mord") geben sich gegenseitig die Tür in die Hand und feiern in großem Hollywood-Stil das Ende der großen Hollywood-Ära in den 30er Jahren.

Die Geschichte dreht sich um einen großen Filmproduzenten (Robert DeNiro), der sehr stark an Irving Thalberg angelehnt ist, einstmals Chef von MGM, der zumindest ein Stück weit versucht, ein bisschen Qualität zu produzieren, sich dennoch mit der gerade entstehenden Autorengewerkschaft (angeführt von Jack Nicholson) in die Haare kriegt, nebenbei seine große Liebe (vielleicht) findet und dem man den ganzen Film über anmerkt, das seine Zeit vorbei ist und es nicht lange dauern wird, bis die Filmstudios von Anwälten und Marketing-Experten übernommen werden.
Wie man es von Elia Kazan -böswillig formuliert - gewöhnt ist, wird die Story selbst relativ langsam erzählt und gerade bei der Liebesgeschichte gibt es schon öfter den einen oder anderen Durchhänger.
ABER: Diesen Größen des Kinos dabei zuzusehen, wie sie sich gegenseitig an die Wand schauspielern, ist ein Fest für die Sinne. Vor allem der relativ kurze Auftritt von Jack Nicholson als Gegner von Robert DeNiro und der freundlich-hasserfüllte Dialog zwischen den beiden ist ein Fest und ein ähnlicher Rausch wie der True-Romance-Dialog zwischen Dennis Hopper und Christopher Walken.
Und den ganzen Film über spürt man die große Magie des Kinos und den Grund, warum wir eigentlich alle so sehr diesem Medium verfallen sind. Ein zu Unrecht (fast) vergessenes Meisterwerk.
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Stichworte
hollywood, jack nicholson, robert deniro, robert mitchum, tony curtis

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