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Alt 30.11.2007, 13:12
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Teebeutel
 
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Standard AW: Handys, braucht man sie wirklich

Zitat:
Zitat von Dean Keaton Beitrag anzeigen
Ich verstehe Leute nicht, die sich darüber aufregen, wenn in der S-Bahn, U-Bahn oder Bus telefoniert wird. Das ist doch auch nichts anders, als wenn man sich mit seinem Sitznachbar unterhält.
Das kommt drauf an. Die meisten Leute schreien förmlich in ihr Handy, bzw. reden um einiges lauter, als sie es mit ihrem Sitznachbarn tun würden. Und das ist dann schon eine ziemliche Rücksichtslosigkeit. Wenn es in normaler Lautstärke abläuft habe ich natürlich kein Problem damit.

-Handys - braucht man sie wirklich? Natürlich nicht. Genausowenig wie man Fernsehen, Kino oder Autos braucht. Aber sie sind halt praktisch.

Kritisch wird's, wenn man sich von Handys wirklich abhängig macht. Ein Handy zu besitzen bedeutet ja auch nicht, sich ständig erreichbar zu halten. Wenn mein Handy klingelt und es mir gerade nicht passt, lasse ich die Mailbox drangehen und rufe je nach Lust und Laune am gleichen oder nächsten Tag irgendwann zurück. SMS beantworte ich auch je nach Lust und Laune erst mit bis zu 2 Tagen Verspätung (je nach Wichtigkeit).
Ich finde mein Handy praktisch, aber ich bestimme, wann ich kommuniziere und nicht das Handy und auch nicht der, der was von mir will. Ich finde das persönlich einen guten Kompromiss zwischen ständiger Mobilität/Erreichbarkeit und persönlichem Komfort.

Was mich ärgert:
- Wenn Leute beim Essen SMS tippen oder telefonieren.
- Eine Unterhaltung mit mir sofort unterbrechen, weil gerade eine SMS ankam.
- Nervige / zu laute Klingeltöne
- Parallel zu einer Unterhaltung mit mir SMS tippen.
- Im dunklen Kino SMS tippen

Ich kann Leute verstehen, die kein Handy haben. Aber ich möchte auf meines nicht mehr verzichten. Mit der Einstellung, wie ich oben beschrieben habe.
__________________
"A compromise is the art of dividing a cake in such a way that everyone believes he has the biggest piece."
Ludwig Erhard (1897 - 1977), Bundeskanzler.
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